Ein KI-Zugang hilft dem, der davorsitzt. Ein Agent arbeitet, wenn keiner davorsitzt
Mehr als die Hälfte der Unternehmen nutzt KI, bei Agenten stehen die meisten noch am Anfang. Welches von beiden ein Vorgang braucht, entscheidet eine Frage: Sitzt jemand davor, oder soll er ohne Menschen durchlaufen?
Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland setzt inzwischen KI ein. Gleichzeitig sehen sich neun von zehn erst am Anfang, meldet der Digitalverband Bitkom nach einer Befragung von 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten. Ein Widerspruch ist das nicht. Ein KI-Zugang macht Menschen schneller. Einen Vorgang nimmt er ihnen nicht ab.
Zugang und Agent tun Verschiedenes
Ein Zugang ist ein sicherer Arbeitsplatz, an dem jede Mitarbeiterin mit KI schreibt, zusammenfasst und recherchiert. Plattformen wie das Berliner Langdock bieten dafür Chat, Agenten und Workflows aus einer Hand, gehostet in der EU. AiTrain ist Partner von Langdock.
Ein Managed Agent setzt woanders an. Er übernimmt einen Vorgang, der sich immer gleich wiederholt, und läuft, ohne dass jemand davorsitzt. Ein Mensch schaut dann auf die Fälle, die der Agent ihm vorlegt, statt auf jeden einzelnen.
Beides läuft in denselben Unternehmen nebeneinander. Ein Zugang wartet, bis ihn jemand öffnet. Ein Agent wartet auf den nächsten Beleg.
Die Frage, die entscheidet
Welches ein Vorgang braucht, klärt eine Frage: Sitzt jemand davor und arbeitet, oder soll der Vorgang ohne einen Menschen durchlaufen?
- Jemand sitzt davor. Ein Angebot formulieren, einen Vertrag zusammenfassen, eine Präsentation vorbereiten. Der Mensch entscheidet bei jedem Schritt mit, die KI spart ihm Zeit. Hier reicht ein guter Zugang, sofern das Team damit umgehen kann.
- Er soll durchlaufen. Eingangsrechnungen vorkontieren, den Posteingang sortieren, Bewerbungen vorsichten. Jeder Fall gleicht dem letzten, und niemand soll jeden einzeln anfassen. Hier braucht es einen Agenten.
Wer den Agenten verantwortet
Bei Agenten stehen die Betriebe noch am Anfang. Von den Unternehmen, die KI nutzen, planen oder diskutieren, setzen laut Bitkom erst 11 Prozent welche ein. Ein eigenständig handelnder Agent brauche verlässliche Daten, verbundene Systeme und Regeln, schreibt der Verband.
Das ist keine Einrichtung für einen Nachmittag, sondern Arbeit an jedem Tag, an dem er läuft: Jemand prüft, was er abliefert, und passt ihn an, wenn sich der Vorgang ändert. AiTrain baut den Agenten für einen konkreten Vorgang und betreibt ihn danach dauerhaft weiter.
Ein ehrlicher Vorbehalt
Viele Vorgänge sehen wiederkehrend aus und sind es nicht. Wo jedes Angebot anders ist und jede Entscheidung Urteil braucht, lohnt sich kein Agent, und ein guter Zugang ist die bessere Antwort. Die Bitkom-Zahlen sind zudem Selbstauskünfte der befragten Unternehmen, keine Messung.
Und jetzt?
Nehmt euch einen einzigen Vorgang vor und stellt ihm die Frage von oben. Wo der Unterschied zwischen Assistent und Agent entsteht, ordnet Von ChatGPT zum produktiven KI-Agenten ein. Welche eurer Vorgänge durchlaufen könnten, zeigt die Probe-Analyse.